Fernwärme in Hürth
Warum Fernwärme in Hürth?
Fernwärme für Heizzwecke und Warmwasser in Haushalten und Betrieben funktioniert emissionsfrei, also ohne Abgasentwicklung aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Sie entsteht bei der Stromerzeugung im Heizkraftwerk. Die gemeinsame Erzeugung von Strom und Wärme nennt man auch Kraft-Wärme-Kopplung. Diese nutzt Brennstoffe besonders rationell.
Die Entscheidung für die Fernwärme in Hürth fiel in den Sechzigerjahren. Man wollte die stark verschmutzte Hürther Luft entlasten. Um die Emissionen aus den privaten Haushalten deutlich zu reduzieren, plante man in Hürth, das Abwärmepotenzial des Goldenberg-Werkes aus der Braunkohleverstromung zu nutzen. Zunächst beschränkten sich die Planungen für Fernwärme auf Hürth-Mitte. Mit Bundes- und Landesfördermitteln dehnte man dann im Laufe der Jahre die Fernwärmeversorgung auf fast alle Hürther Stadtteile aus. Die im Jahr 2002 in Hürth verwendete Fernwärme entspricht einer zu verfeuernden Heizölmenge von etwa 20,3 Millionen Litern und damit rund 40,7 Tonnen Stickoxiden, 66,5 Tonnen Schwefeldioxiden sowie über 57.900 Tonnen Kohlendioxid, die nicht durch fossile Brennstoffe in Hürther Heizungen freigesetzt werden.
Versorgungsgebiet